Gerne erzählen wir Ihnen in diesem Newsletter mehr über die überaus spannende und bemerkenswerte kleine Manufaktur Lang & Heyne.

Der geschichtliche Hintergrund:

Schon Kurfürst August I. zog im 16. Jahrhundert Handwerkskünstler nach Dresden, die unvergleichliche mechanische Zauberwerke schufen. Spätere Herrscher taten es ihm gleich und so wurde Dresden ein bedeutendes kulturelles und kunsthandwerkliches Zentrum in Europa. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts fasste auch die Feinuhrmacherei in Sachsen Fuss. So zog im Anschluss an seine Lehre beim Hofuhrmacher Friedrich Gutkaes etwa Ferdinand Adolph Lange 1845 nach Glashütte und gründete dort später die Manufaktur A. Lange & Söhne.

Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet um Dresden von der Sowjetunion besetzt und ein Grossteil der Uhrenbetriebe verstaatlicht. Walter Lange gründete am 7. Dezember 1990 – auf den Tag genau 145 Jahre nach der Erstgründung durch seinen Urgrossvater – die Uhrenmarke nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung Deutschlands neu.

Die Manufaktur Lang & Heyne:

Marco Lang und Mirko Heyne lernten sich knappe 20 Jahre später, nämlich im Jahr 2001 kennen. Die beiden Uhrmacher witterten ihre Chance im Zuge der ab 1990 wiederbelebten Glashütter Uhrenproduktion.

Als zwei seelenverwandte Uhrmacher taten sie sich zusammen und gründeten die Uhrenmanufaktur Lang & Heyne. Ihre traditionellen Kreationen sollten überlieferten handwerklichen Kriterien genügen. Kleine Stückzahlen mit extrem hohem Anteil manuellen Schaffens. Per annum entstehen in Dresden deshalb weniger als 100 Exemplare.

Schon ein Jahr später konnte Lang & Heyne die ersten beiden Uhren «Friedrich August» und «Johann» auf der Basler Messe vorstellen. Schlagartig war das Auftragsbuch der kleinen Manufaktur voll. Auch nach dem Ausscheiden von Mirko Heyne im Sommer 2002 trägt die Uhrenmanufaktur Lang & Heyne weiterhin den Geist und den Namen der beiden begabten Uhrmacher.

Besonders stolz ist der Firmengründer Marco Lang auf die grosse Fertigungstiefe der Manufaktur. Die Herstellung einer Lang & Heyne bedarf höchster handwerklicher Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter. Diese gehen von der Konstruktion und Herstellung der Uhrwerkteile, Zeiger und Gehäuse bis hin zur Finissage, der ästhetischen und funktionellen Aufbereitung der Rohteile. Dabei erweckt Lang & Heyne oft vergessen geglaubte Verfahren und Technologien zu neuem Leben. Es entstehen Uhrwerke, die in kleinen Ateliers und familiärer Atmosphäre nach allen Regeln überlieferter Handwerkskunst entstehen. 

Die Uhren:

Die Uhren von Lang & Heyne sind jeweils ausgewählten Herrschern der Ahnengalerie der Wettiner gewidmet, einem der ältesten Geschlechter des deutschen Adels. Der in der historischen Altstadt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gelegene Fürstenzug zeigt dessen Mitglieder äusserst imposant als Kachelmosaik gefertigt aus Meissner Porzellan. Darauf verewigt sind die zwischen den Jahren 1123 und 1904 in Sachsen herrschenden 35 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige.

Lang & Heyne Friedrich II:

Das Modell «Friedrich II» ist eine Widmung an Friedrich II. Markgraf von Meissen und Landgraf Thüringen (1310 in Gotha – 1349 auf der Wartburg). Mit seinem aufrechten und disziplinierten Lebensstil trat er den moralischen Ausuferungen des Rittertums in seiner Zeit entgegen.

Aufrecht und diszipliniert zeigt sich auch die Friedrich II von Lang & Heyne in Edelstahl. Das dreiteilige Zifferblatt ist hellweiss gelackt, mit diamantierten und rhodinierten Kanten. Die konzentrischen Art-Déco-Ziffern und die übergrosse dezentrale Sekunde verleihen der Friedrich II. einen frischen Stil. Eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr, selbstverständlich in feinster Manier veredelt.

Lang & Heyne Georg:

«Georg», das neueste Modell von Lang & Heyne steht für die Rehabilitation der Linien und Kanten und zeigt, wie elegant ein Karree-Gehäuse das Handgelenk schmücken kann. Durch die gewölbte Gehäuseform schmiegt sich «Georg» sanft an den Arm. Das riesig dimensionierte exzentrische Sekundenblatt gibt jeder einzelnen Sekunde die Wertigkeit, die sie verdient. Es strahlt ein Emaillezifferblatt in seiner seidigen Ästhetik über dem «Caliber VIII». Das grosse, frei sichtbare Formwerk zeigt die fein finierten Goldräder, Hebel und Federn, die Lang & Heyne nicht verstecken will.

Diese und weitere besondere Uhren von Lang & Heyne gibt es bei uns an der Freie Strasse 101 in Basel zu bestaunen. Da einige Stücke allerdings streng limitiert sind, lohnt es sich, schon vorab mit uns in Kontakt zu treten.

Nutzen Sie dieses Formular um Ihr unverbindliches Interesse zu bekunden:

Ich bin interessiert an einer Lang & Heyne:

    Quellen: langheyne.com | uhrenkosmos.com