Seit über 175 Jahren gehört L’Epée zur ersten Garde der Uhrenindustrie und ist heute die einzige auf High-End-Grossuhren spezialisierte Manufaktur in der Schweiz. L’Epée wurde 1839 von Auguste L’Epée in der Nähe von Besançon (Frankreich) gegründet und produzierte ursprünglich Musikspielwerke und Uhrenbauteile. Markenzeichen der Manufaktur war die Tatsache, dass wirklich alles von Hand gefertigt wurde.

L’Epée 1839 ist heute in Delémont im Schweizer Kanton Jura beheimatet. Unter der Leitung von Geschäftsführer Arnaud Nicolas hat die Firma eine eindrucksvolle Kollektion von Tischuhren entwickelt, darunter eine Reihe hochwertiger Reiseuhren, zeitgenössischer Designuhren („Le Duel“) sowie avantgardistischer und minimalistischer Zeitmesser („La Tour“). Die Uhren von L’Epée 1839 sind mit mechanischen Besonderheiten, wie retrograden Sekundenzeigern und Gangreserveanzeigen, sowie Komplikationen, wie ewigen Kalendern, Tourbillons und Selbstschlagmechanismen, ausgestattet. Alle sind komplett im eigenen Haus entwickelt und produziert. Die extrem lange Gangdauer ist inzwischen ebenso ein Markenzeichen von L’Epée 1839 wie die aussergewöhnlich hochwertige Finissierung.

Gerne zeigen wir Ihnen nun drei Highlights aus der Kollektion von L’Epée 1839:

Destination Moon

Manche Dinge werden am besten der Fantasie überlassen – und die Destination Moon tut genau dies. Mit ihrem Äusseren, das einer aufregenden Rakete aus den Sechzigerjahren gleicht, besitzt sie genau das richtige Mass an Technik für eine 8-Tage-Uhr, bietet aber zugleich ausreichend Leerraum, den wir mit unserer Fantasie ausfüllen können.

Entwickelt wurde die Destination Moon von MB&F, während L’Epée 1839, der führende Grossuhrenhersteller der Schweiz, für die Fertigung verantwortlich war. Die Uhr ist letztlich der wahr gewordene Kindheitstraum von einer torpedoförmigen Rakete. Bei genauem Hinschauen werden Sie erkennen, dass die minimalistische Form die Vorstellungskraft nicht einengt, sondern ihr vielmehr Raum zur Entfaltung lässt.

Das 8-Tage-Uhrwerk von L’Epée wurde speziell für die Destination Moon entwickelt und folgt dem grundlegenden Design eines echten Raumschiffs. Der Antrieb einer Rakete befindet sich unten am Geschoss, und auch bei der Destination Moon sitzt die Energiequelle in Form einer übergrossen Aufzugskrone im unteren Teil der Uhr. Über dem Triebwerk liegen bei einer Rakete die Steuer- und Kontrollelemente. Dies gilt auch für die Destination Moon. Ihr vertikal angeordnetes Regulierorgan, das die Präzision kontrolliert, liegt unterhalb der Zeitanzeige.

Oben am Uhrwerk befindet sich darüber hinaus der Knopf zum Einstellen der Uhrzeit. Mit seiner schwingenden Unruh ist das Regulierorgan ein echter Blickfang. Ein so gut wie unsichtbares Mineralglas schützt es vor kosmischer Strahlung (und neugierigen Fingern).

Eine weitere Anspielung auf in der Kindheit verhaftete Träumereien und Spielzeuge sind die horizontalen Uhrwerksscheiben der Destination Moon, die mit ihren Löchern an die Bauteile eines Metallbaukastens erinnern. Trotz der überaus offen gestalteten Konstruktion ist die Destination Moon mit ihren vier Kilogramm alles andere als ein Leichtgewicht. Ihre massiven Landebeine gewährleisten, dass die Uhr nicht einfach umfallen (oder umgestossen werden) kann.

Und dann ist da noch Neil: ein Männlein im Raumanzug, das uns schmunzeln lässt. Es ist aus massivem Silber und Edelstahl gefertigt und per Magnet an der Leiter befestigt, die Krone und Uhrwerk miteinander verbindet. Neil ist der Astronaut, der die Destination Moon hin zu exotischen Welten steuert. Vor allem aber regt er als Mensch, der in der Maschine Platz nimmt, den kindlichen Sinn für Wunder an.

Balthazar

Der Balthazar ist eine technisch ausgefeilte und beeindruckend hochpräzise Roboteruhr mit springender Stunden- und retrograder Sekundenanzeige sowie einer Gangreserve von 35 Tagen. Balthazar ist über acht Kilogramm schwer, fast 40 Zentimeter gross und besteht aus 618 wunderschön veredelten Mikrotechnikkomponenten.

Balthazar verfügt über eine Gangreserve, die mit ihren 35 Tagen Laufzeit über einen Monat hält. Sein Uhrwerk besitzt eine „langsam“ springende Stunden- und eine schleichende Minutenanzeige in Form zweier Zifferblätter auf seiner Brust sowie eine Gangreservenanzeige auf dem Bauch. Von dieser Seite wirkt Balthazar friedlich; dennoch ist er immer auf der Hut: Seine roten Augen, die ständig die Umgebung im Blick behalten, sind eigentlich retrograde 20-Sekunden-Anzeigen.

Beim Drehen um seine Hüften erweist sich Balthazar als echte Hochpräzisionsmaschine. In der Drehung können Sie die winzigen Stösse jedes einzelnen Mikrolaufrads spüren und bei 180-Grad-Drehungen ist jede Kerbe einzeln zu fühlen. Und dann ein kompletter Wandel: vom lächelnden zum düsteren Balthazar oder andersherum.

Doch Balthazar kann mehr als ‚nur‘ die Zeit anzeigen: Er dreht sich um die Hüften, seine Arme sind sowohl an den Schultern als auch an den Ellbogen beweglich, und seine Hände können Gegenstände greifen und festhalten.

Balthazars Schild birgt und beschützt das Geheimnis seiner unglaublichen Macht: einen integrierten Schlüssel zum Aufziehen und Zeiteinstellen.

Time Fast D8

Während die anderen zwei Highlights in Zusammenarbeit mit MB&F (Maximilian Büsser & Friends) entstand, ist der Time Fast D8 Rennwagen eine Eigenkreation von L’Epée 1839, bei dem sie allerdings das Design in Zusammenarbeit mit Georg Foster entwickelten. Er ist ein Master-Absolvent der L’École cantonale d’art de Lausanne (ECAL).

Der Time Fast D8 will zeitlos schön sein und gleichzeitig die Zeit anzeigen. Dazu zeigt er die Stunden und Minuten wie eine Startnummer an, sodass die Zeit an der Seite des Chassis abgelesen werden kann. Im Cockpit sitzt eine gläserne Kuppel die auch als Helm interpretiert werden kann und die Hemmung hervorhebt. Vor ihr befindet sich das Lenkrad, welches ein in Rennwagen übliches Dreispeichen-Design übernimmt und zur Zeiteinstellung dient.

In einer subtilen Anspielung auf Kindheitserinnerungen wird der mechanische Motor wie ein Rückzugswagen aufgedreht. Mit 289 hochpräzisen mechanischen Komponenten, die mit grösster Sorgfalt gefertigt wurden, verspricht Time Fast seinem Besitzer wunderbare Uhrmacherkunst, verpackt in einer wunderschönen, aber aussergewöhnlichen Form.

Den L’Epée 1839 Time Fast D8 in Rot und weitere Stücke von L’Epée 1839 gibt es bei uns an der Freie Strasse 101 in Basel zu bestaunen. Da diese Stücke allerdings streng limitiert sind, lohnt es sich, bei Interesse, schon vorab mit uns in Kontakt zu treten. Nutzen Sie dieses Formular um Ihr unverbindliches Interesse zu bekunden:

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Ihr Urs Mezger

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